Mercedes Benz

1878/79 entwickelte Karl Benz einen verdichtungslosen Zweitakt-Verbrennungsmotor und später einen leichten Viertaktmotor. Benz entwickelte den Differentialantrieb und andere Kraftfahrzeugelemente weiter, wie die Achsschenkellenkung, die Zündkerzen, die Riemenverschiebung als Kupplung, den Vergaser, den Kühler mit Wasser und die Gangschaltung.

1885 baute er das erste Benzinauto, ein dreirädriges Fahrzeug (Tricycle laut Patenttext) mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung, das 1886 erstmals in Mannheim fuhr. Es hatte 0,8 PS (0,6 kW), die Höchstgeschwindigkeit betrug 18 km/h.

Am 29. Januar 1886 schrieb Karl Friedrich Benz Industriegeschichte, indem er beim Reichspatentamt unter der Nummer 37435 dieses Fahrzeug zum Patent anmeldete. In der Öffentlichkeit erntete Carl Benz für seine Arbeit viel Spott. Es wurde als ein „Wagen ohne Pferde“ belächelt. Andererseits meinte der Generalanzeiger der Stadt Mannheim im September 1886, „dass dieses Fuhrwerk eine gute Zukunft haben wird“, weil es „ohne viele Umstände in Gebrauch gesetzt werden kann und weil es, bei möglichster Schnelligkeit, das billigste Beförderungsmittel für Geschäftsreisende, eventuell auch für Touristen werden wird“. Carl Friedrich Benz sah dies ähnlich und verbesserte seine Fahrzeuge stetig.

Benz Patent-Motorwagen Nr. 3, mit dem Bertha Benz 1888 von Mannheim nach Pforzheim fuhr

Seine Frau Bertha Benz unternahm im Jahr 1888 mit den Söhnen Eugen oder Richard am Steuer die erste „Fernfahrt“ von Mannheim nach Pforzheim (ca. 45 km), an die heute die Bertha Benz Memorial Route erinnert. Die auf dem Weg gelegene WieslocherStadt-Apotheke wurde zur ersten Tankstelle der Welt als der dortige Apotheker das Gefährt der Reisegruppe mit Ligroin als Kraftstoff versorgte.

1888 wurde das neuartige Gefährt („Vollständiger Ersatz für Wagen mit Pferden!“) durch die Teilnahme an der Münchner Kraft- und Arbeitsmaschinenausstellung zwar über die Grenzen Deutschlands bekannt, doch mögliche Käufer blieben zunächst skeptisch. 1889 wurden die neuen Benz-Modelle auf der Pariser Weltausstellung präsentiert. In Frankreich, das damals über die besten Straßen verfügte, nahm dann auch die Verbreitung des Automobils ihren Anfang.

Benz gründete 1871 in Mannheim die Eisengießerei und mechanische Werkstätte, die er später in Fabrik für Maschinen zur Blechbearbeitung umbenannte. Die kostspieligen Entwicklungsarbeiten hatten dazu geführt, dass seine Hausbank 1882 die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft verlangte. Im Zuge dieser Veränderung wurde auch der Name in Gasmotorenfabrik in Mannheim geändert. Im Aufsichtsrat der neu entstandenen Gesellschaft fand der Konstrukteur jedoch wenig Verständnis für seine Visionen. Benz verließ deshalb das Unternehmen und gründete 1883 die Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim (seit 1899 Aktiengesellschaft), die um 1900 die größte Automobilfabrik der Welt war. 1903 zog sich Benz wiederum verärgert auch aus dieser Unternehmung zurück. 1906 gründete er mit seinen Söhnen in Ladenburg das Unternehmen Carl Benz Söhne, das sich auf den Fahrzeugbau spezialisierte und in dessen ehemaligen Räumlichkeiten heute das Automuseum Dr. Carl Benz zu finden ist. Diese Firma ging im Herbst 2009 in Insolvenz.

1926 kam es zur Vereinigung von Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim und Daimler-Motoren-Gesellschaft zur Daimler-Benz AG. Der 1900 verstorbene Konstrukteur Gottlieb Daimler, der zusammen mit seinem Freund Wilhelm Maybach schon 1885 in Cannstatt das erste (noch mit Stützrädern) fahrfähige Motorrad entwickelt hatte, verklagte Benz' Unternehmen erfolgreich wegen Verletzung seines Glührohrpatents. Zum Gerichtstermin war Daimler zwar selbst nach Mannheim gereist, dennoch haben sich Benz und Daimler nie persönlich kennengelernt.

 

 

Ich bin Mitglied im Mercedes Benz S-Klasse Club und im Mercedes Benz W124 Club. Regelmäßige Treffen, Stammtische und Ausfahrten bleben den Alltag. Zweck der Clubs ist die Erhaltung des Mercedes Benz Automobils. Die Sammelleidenschaft hat mich gepackt :-)

Mein MB W124 280TE ist aus dem Jahre 1994. Noch knapp 4 Jahre bis er offiziell ein Joungtimer ist.

 

 Mein Neuer: MB W201 190E 2.6 aus dem Jahre 1990. So wie er da steht- absolut original. Er ist im November 20 Jahre alt.

Ich warte auf das Wechselkennzeichen :-)

In naher Zukunft soll sich zu den beiden noch ein 126er oder ein 116er gesellen.

 

Für jegliche Art von Motoren habe ich mich schon immer interessiert. Das führte dazu, dass ich mit Erhalt des Führerscheins anfing, am Auto rumzufrickeln. Heute schraube ich an meinem Benz, wie an meinem Motorrad rum, wenn was anfällt.

2007 nahm ich an der Nissan Offroad Challenge teil, fuhr Ende 2007 auf nem 500er Mercedes G die Rallye Erg Oriental mit, die uns 14 Tage durch die Wüste führte. (Bilder folgen)

Unimogs, Riesenradlader, Trecker, Trucks- mein Herz schlägt für alles was brummt und blubbert. 83.gif30.gif

 



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